Tipp
Deine Lieblingsfotos sichern – dein bester Freund ist die Lösung
Ich erinnere mich noch genau daran, als mir jemand erzählte, dass seine externe Festplatte nach einem Wasserrohrbruch im Keller einfach aufgehört hat zu funktionieren. Drei Jahre Familienfotos. Weg.
Das ist kein seltenes Schicksal. Es ist ein Klassiker. Und trotzdem machen die meisten von uns nichts dagegen – bis es zu spät ist.
Das Problem: eine Kopie ist keine Kopie
In der Fotografie gibt es die sogenannte 3-2-1-Regel für Backups:
- 3 Kopien deiner Daten
- auf 2 verschiedenen Medien (z. B. Laptop + externe Festplatte)
- davon 1 ausserhalb deines Zuhauses (offsite)
Die erste und zweite Kopie haben die meisten irgendwie. Die dritte – offsite, extern, wirklich woanders – hat fast niemand. Dabei ist sie die einzige, die zählt, wenn die Wohnung brennt, der Einbruch passiert oder die Festplatte im Keller im Wasser steht.
Und genau hier wird es teuer. Cloud-Speicher wie Google Drive, Dropbox oder iCloud kosten monatlich – und wer Tausende von RAW-Dateien hat, zahlt schnell zweistellige Beträge pro Monat. Für immer.
Die ehrliche Frage: Wo landen deine Fotos wirklich?
Auf einem Server in Irland. Oder in einem Rechenzentrum in den USA. Von einem Konzern, dem deine Erinnerungen herzlich egal sind und der trotzdem entscheidet, wann du draufzugreifen darfst – und zu welchem Preis.
Das ist kein Verschwörungsdenken. Das ist das Geschäftsmodell.
Die Lösung: dein bester Freund
Was wäre, wenn dein bestes Backup einfach beim besten Freund läge?
Nicht metaphorisch – buchstäblich. Auf seinem Computer, in seinem Keller, in seiner Stadt. Und natürlich verschlüsselt, sodass er keine einzige Datei sehen kann.
Genau das macht Crow Backup, ein Schweizer Peer-to-Peer-Backup-Tool. Die Idee ist simpel und dabei ungewöhnlich clever:
- Du installierst Crow Backup auf deinem Gerät.
- Dein Freund auch – auf seinem.
- Ihr verbindet euch gegenseitig als Backup-Partner.
- Ab sofort sichert Crow Backup deine Dateien automatisch und verschlüsselt auf seinen Computer – und seine auf deinen.
Keine monatlichen Gebühren. Keine fremden Server. Keine Abo-Falle.
Was steckt hinter der Verschlüsselung?
Crow Backup verschlüsselt alle Daten mit AES-256 bevor sie das Gerät verlassen. Das bedeutet: Dein Freund beherbergt deine Fotos auf seiner Festplatte, kann aber nicht ein einziges davon öffnen. Er sieht nur verschlüsselten Datensalat.
Technisches Vorwissen ist nicht nötig – weder für dich noch für ihn. Die Einrichtung läuft über eine einfache Benutzeroberfläche, kein Terminal, keine Konfigurationsdateien.
Warum das für Fotografen besonders Sinn ergibt
Als Fotograf akkumuliere ich Daten schneller als die meisten. Ein Hochzeitsshoot: 30–50 GB RAW-Dateien. Eine Babybauch-Session: weitere 10–15 GB. Nach einem Jahr kommen da leicht mehrere Hundert Gigabyte zusammen – bearbeitet, unbearbeitet, Exporte, Backups davon.
Was ich nicht will: jeden Monat für Cloud-Speicher zahlen, nur damit Google ein weiteres Rechenzentrum betreibt. Was ich will: meine Arbeit sicher wissen, offsite, ohne laufende Kosten.
Crow Backup löst genau das. Ich speichere bei einem Freund, er bei mir. Gegenseitig. Kostenlos. Und jeder weiss, dass die anderen Daten nirgendwo einsehbar sind.
Was Crow Backup nicht ist
Ein automatisches Backup für tausende Kunden gleichzeitig ohne Gegenseitigkeit – das bietet Crow Backup nicht. Es ist ein Konzept, das auf Vertrauen basiert: Du brauchst jemanden, dem du deine (verschlüsselten) Daten anvertraust.
Das klingt nach einer Einschränkung. Ist es aber nicht. Dein bester Freund ist ohnehin vertrauenswürdiger als ein anonymes Rechenzentrum.
Fazit
Die wertvollsten Fotos, die ich je gemacht habe, existieren genau einmal – als Moment im Leben dieser Menschen. Wenn diese Dateien verloren gehen, gibt es keinen zweiten Take.
Crow Backup ist meine dritte Kopie. Offsite. Gratis. Verschlüsselt. Und betrieben von jemandem, den ich anrufen kann, wenn etwas nicht stimmt.
Das ist kein Cloud-Anbieter. Das ist mein bester Freund.
→ crowbackup.ch — kostenlos, Open Source, Schweizer Ursprung.